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Quartal 4 2008

 

Band 58 (2008) - Heft 4

 

Was wir meinen

Profitgier, Risikovorsorge und Finanzmarktkrise
Prof. Dr. Ulrich Fehl, Marburg

 

Abhandlungen

Strategien zur Mitgliederförderung in Genossenschaftsbanken – eine Soll-Ist-Analyse Dr. Stephanie Hanrath/Dr. Heinz-Otto Weber, Marburg

Zusammenfassung

 

Jahresabschlussanalyse deutscher und österreichischer MolkereigenossenschaftenAnforderungen
M. Sc.  Arne Schlieckau/M. Sc. Christoph Paulmann/Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Göttingen     

Zusammenfassung


Anforderungen an die genossenschaftlichen Prüfungsverbände
WP/StB Dipl.-Kfm. Günter Spanier, Köln

Zusammenfassung

 

Risikogerechte Gestaltung der Corporate Governance: auch ein Thema für Primärgenossenschaften
Dr. Thomas Zieger, Karlsruhe

Zusammenfassung

 

Übersicht über die Rechtsprechung zum GenG des Jahres 2007
RAin Heike Förstner-Reichstein, Nürnberg

Zusammenfassung


ZfgG Aktuell

Reiner Schulze zum 60. Geburtstag
Prof. Dr. Bernhard Großfeld/Dr. André Janssen, Münster

 

Buchbesprechungen

Brockmeier, Thomas/Fehl, Ulrich (Hrsg.): Volkswirtschaftliche Theorie der Kooperation in Genossenschaften
(Prof. Dr. Richard Reichel, Nürnberg)

Graumann, Mathias: Wirtschaftliches Prüfungswesen
(Dr. Heino Weller, Berlin)

Lang, Johann/Weidmüller, Ludwig: Genossenschaftsgesetz, mit Erläuterungen zum Umwandlungsgesetz, bearbeitet von H.-J. Schaffland, D. Cario, G. Schulte, O. Korte, D. Lehnhoff, mit Erläuterungen zum Recht der Wohnungsgenossenschaften von U. Hannig
(RAin Heike Förstner-Reichstein, Nürnberg)

Pflüger, Elke: Chancen und Grenzen der eingetragenen Genossenschaft im Gesundheitssektor
(Dr. Ingrid Schmale,
Köln)

 

Beiträge in wenigen Sätzen

Strategien zur Mitgliederförderung in Genossenschaftsbanken – eine Soll-Ist-Analyse Dr. Stephanie Hanrath/Dr. Heinz-Otto Weber, Marburg

Zweck einer Genossenschaft ist die naturale Förderung ihrer Mitglieder als Kunden. So schreibt es nicht nur das GenG vor. Auch betriebswirtschaftlich betrachtet ist die Ausrichtung der Strategie auf dieses Alleinstellungsmerkmal der eG zu empfehlen. Doch wie muss und sollte genossenschaftliche Mitgliederförderung gestaltet werden? Und welche Förderansätze finden sich derzeit in der Praxis? Erfüllen sie die rechtlichen Anforderungen und sind sie auch betriebswirtschaftlich zielführend? Der folgende Beitrag widmet sich diesen Fragestellungen am Beispiel der deutschen Kreditgenossenschaften.

Jahresabschlussanalyse deutscher und österreichischer MolkereigenossenschaftenAnforderungen
M. Sc.  Arne Schlieckau/M. Sc. Christoph Paulmann/Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Göttingen    

Der Beitrag gibt auf der Grundlage einer bilanzanalytischen Untersuchung die erfolgs-, finanz- und vermögenswirtschaftliche Lage deutscher und österreichischer Molkereigenossenschaften in den Jahren 2003–2005 anhand verschiedener Kennzahlen wieder. Die Ergebnisse zeigen, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen genossenschaftlichen Unternehmen hinsichtlich ihrer Vermögens- und Kapitalstruktur sowie ihrer Rentabilität gibt. Mögliche Ursachen hierfür werden in verschiedenen Zielfunktionen, Wettbewerbs- und Internationalisierungsstrategien der Genossenschaften gesehen.

Anforderungen an die genossenschaftlichen Prüfungsverbände
WP/StB Dipl.-Kfm. Günter Spanier, Köln

Der Autor befasst sich mit wesentlichen Fragen der künftigen Entwicklung der Prüfungs-verbände, vornehmlich der Bankenprüfungsverbände. Aufgegriffen wird zunächst die neue gesetzliche Regelung zur Gewährleistung der Unabhängigkeit eines Prüfungsverbandes als Abschlussprüfer. Sodann werden Anforderungen fachlicher, organisatorischer und wirtschaftlicher Art und die sich daraus ergebenden Entwicklungsnotwendigkeiten aufgezeigt. Ferner wird die Notwendigkeit internationaler Kooperationen angesprochen. Der Beitrag schließt mit einem Plädoyer für eine neue Verbandsstruktur.

Risikogerechte Gestaltung der Corporate Governance: auch ein Thema für Primärgenossenschaften
Dr. Thomas Zieger, Karlsruhe

Corporate Governance ist bei Genossenschaften zwingend vor dem Hintergrund der Rechtsformspezifika zu diskutieren. Verstanden als risikogerechte Organisation der Unternehmensleitung und -kontrolle, umfasst die Gestaltung der „Cooperative Governance“ die Analyse, Handhabung sowie Kontrolle und Kommunikation der im genossenschaftlichen Managementsystem liegenden Risiken vor dem Hintergrund einer ex ante festzulegenden Risikozielstruktur. Diese idealisierten Schritte werden im vorliegenden Beitrag erläutert.

Übersicht über die Rechtsprechung zum GenG des Jahres 2007
RAin Heike Förstner-Reichstein, Nürnberg

Die Rechtsprechungsübersicht des Jahres 2007 berücksichtigt in erster Linie Urteile der Zivilgerichte zum Genossenschaftsgesetz (GenG). Aber auch Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) zu Besonderheiten bei Genossenschaften finden Berücksichtigung. Die Fragestellungen im Jahre 2007 sind so vielseitig wie selten zuvor. Es geht um Fragen der Haftung des Vorstands sowie Kündigung seines Anstellungsvertrags, Vertretungsfragen der Genossenschaft im Prozess sowie um die Rechte der Mitglieder. Daneben beschäftigten sich die Zivilgerichte u. a. mit den Verschmelzungsvoraussetzungen für Genossenschaften oder dem Zusammenspiel von Genossenschaftsrecht und Mietrecht bei Wohnungsgenossenschaften. Der BFH befasste sich mit der Begünstigung von Rückvergütungen einer Produktivgenossenschaft und mit der Gewährung von Eigenheimzulage auf Genossenschaftsanteile. Die Rechtsprechungsübersicht enthält außerdem noch eine Entscheidung des Kartellsenats des BGH zur marktbeherrschenden Stellung einer Taxiunternehmergenossenschaft.

 
 
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