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Quartal 1 2008

 

Band 58 (2008) - Heft 1

 

Was wir meinen

Vereine und Genossenschaften
Prof. Dr. Dr. h. c. Reiner Schulze, Münster



Abhandlungen

Regionalgeld-Initiativen als Genossenschaften?
Dr. Holger Blisse/Dipl.-Umweltwiss. Muriel Herrmann/Dipl.-Verwaltungswiss. Krister
Volkmann, Berlin/Lüneburg/Potsdam

Zusammenfassung

 

Modelle einer Erfolgsorientierung von Genossenschaften
Dr. Johannes Blome-Drees, Köln

Zusammenfassung


Zur Ableitung von Entwicklungsstrategien für Warengenossenschaften
Dr. Markus Hanisch/Dr. Günther Filler/Prof. Dr. Martin Odening, Berlin

Zusammenfassung


Stärkung des Genossenschaftswesens durch externe Fonds:
Die externe Mutualität der Genossenschaften in Italien
Dr. Oscar Kiesswetter, Bozen

Zusammenfassung


Der Genossenschaftsanteil in der Spaltung
Dr. Gero Pfeiffer, Frankfurt a. M.

Zusammenfassung



ZfgG Aktuell

ZfgG Sonderheft: Risikomanagement durch genossenschaftliche Selbsthilfe in Entwicklungländern
Prof. Dr. Hans JürgenRösner/Ralf Radermacher, Köln

Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Zerche – 70 Jahre
Prof. Dr. Hans Jürgen Rösner/Dr. Ingrid Schmale, Köln

Dr. h. c. Heinz Sebiger – 85 Jahre
Prof. Dr. Volker H. Peemöller, Nürnberg

 


Buchbesprechungen

Blome-Drees, Johannes/Schmale, Ingrid: Unternehmenskultur von Genossenschaftsbanken. Eine empirische Studie
(Rainer Kühl, Gießen)

Purtschert, Robert (Hrsg.): Das Genossenschaftswesen in der Schweiz
(Heinz-Otto Weber, Marburg)

Schlüter, Thomas/Luserke, Mirjam/Roth, Stefan: Handbuch für Wohnungsgenossenschaften: Genossenschaftsrecht für Praktiker in Frage und Antwort
(Richard Reichel, Nürnberg)

 

 

Beiträge in wenigen Sätzen

Regionalgeld-Initiativen als Genossenschaften?
Dr. Holger Blisse/Dipl.-Umweltwiss. Muriel Herrmann/Dipl.-Verwaltungswiss. Krister
Volkmann, Berlin/Lüneburg/Potsdam

Regionalgeld-Initiativen tragen dazu bei, die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stabilisieren, Kaufkraft in den Regionen zu binden oder sogar zu erzeugen, wenn ein Tauschring eingebunden ist. Bisher sind die Träger der Regionalgelder als Vereine tätig. Mit den Änderungen des deutschen GenG vom August 2006 ist die eingetragene Genossenschaft als Rechtsform attraktiv(er) geworden und wurde Anfang 2007 bereits von einer Regionalgeld-Initiative gewählt. Was sich hinter „Regionalgeld“ verbirgt und welche Rolle dabei die Trägergesellschaft spielt, wird im Folgenden vorgestellt.

Modelle einer Erfolgsorientierung von Genossenschaften
Dr. Johannes Blome-Drees, Köln

Im vorliegenden Beitrag werden unterschiedliche Erfolgsorientierungen von Genossenschaften diskutiert. Der Verfasser postuliert eine fortschrittsfähige Genossenschaft, die ihren Sinn nicht nur in der Befriedigung der Mitglieder­bedürfnisse und der Sicherstellung ihres eigenen Überlebens, sondern auch in der angemessenen Berücksichtigung des Gemeinwohls sieht.

Zur Ableitung von Entwicklungsstrategien für Warengenossenschaften
Dr. Markus Hanisch/Dr. Günther Filler/Prof. Dr. Martin Odening, Berlin

Es wird eine Vorgehensweise zur Ableitung von Entwicklungsstrategien für Warengenossenschaften vorgestellt, die eine Data-Envelopment-Analyse (DEA), eine Regressionsanalyse und die Einbindung qualitativer Befragungsergebnisse umfasst. Bestimmungsfaktoren für Erfolg und Erklärungsansätze für Effizienzunterschiede werden diskutiert sowie Handlungsoptionen für Warengenossenschaften herausgearbeitet.

Stärkung des Genossenschaftswesens durch externe Fonds:
Die externe Mutualität der Genossenschaften in Italien
Dr. Oscar Kiesswetter, Bozen

Der Autor analysiert die Merkmale der externen Mutualität bei italienischen Genossenschaften unter besonderer Berücksichtigung der Mutualitätsfonds. Diese sammeln und verwalten einen Anteil der Bilanzgewinne bestehender Unternehmen und finanzieren damit neue Initiativen zur Stärkung der Genossenschaftsbewegung. Nach dem Kommentar der einschlägigen Bestimmungen wird das Wirken dieser genossenschaftlichen venture capitalists in der Autonomen Provinz Bozen Südtirol untersucht.

Der Genossenschaftsanteil in der Spaltung
Dr. Gero Pfeiffer, Frankfurt a. M.

Der folgende Beitrag befasst sich mit der Frage, nach welchen Regeln zu verfahren ist, wenn ein Mitglied einer Genossenschaft seinen Genossenschaftsanteil im Wege der Spaltung auf einen anderen Rechtsträger übertragen will. Entgegen der herrschenden Meinung kommt der Verfasser zu dem Ergebnis, dass eine Analogie zu den §§ 77, 77a GenG nur für die Aufspaltung in Betracht kommen kann. Für die Abspaltung und die Ausgliederung bleibt es bei den allgemeinen Regeln, die jedoch im Lichte der jüngsten Umwandlungsrechtsreform auszulegen sind.

 
 
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