Quartal 3 2007
Band 57 (2007) - Heft 3
Was wir meinen
Private-Equity-Transaktionen und Kreditgenossenschaften
Prof. Dr. Ulrich Fehl, Marburg
Abhandlungen
Winzergenossenschaften im Wettbewerb
Dr. Markus Algner/Dipl-Hdl. Anja Fritsch/Dr. Richard Reichel, Nürnberg
Zusammenfassung
Strukturen genossenschaftlicher Prüfungsverbände
Optimaler Mitgliedernutzen und Grenzen der Größe
Dr. Frank Horst/Dr. Karl-Friedrich Walter, Bonn
Zusammenfassung
Zum konfuzianischen Verständnis des Genossenschaftsgedankens
Professor Dr. Hyeong-Soo Jeon/Dr. Il-Sun Kang/Prof. Dr. Hans-H. Münkner, Marburg
Zusammenfassung
IFRS für kleine und mittlere Unternehmen sowie Genossenschaften:
Erfolgsmodell oder Kostentreiber?
Professor Dr. Volker H. Peemöller/WP Hans Schmalz, Nürnberg/München
Zusammenfassung
Netzwerk, zwischenbetriebliche Kooperation und Genossenschaft –
Entwicklung eines integrativen Begriffsverständnisses
Professor Dr. Dietmar Rößl/Dr. Matthias Fink/Dr. Sascha Kraus, Wien/Oldenburg
Zusammenfassung
ZfgG Aktuell
Call for Papers – IGT 2008 in Köln
(Prof. Dr. Hans Jürgen Rösner, Köln)
Zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Rolf Steding
(Dr. Markus Hanisch, Berlin)
Ernst-Bernd Blümle zum 75. Geburtstag
(Prof. Dr. Günther Ringle, Hamburg)
Beiträge in wenigen Sätzen
Winzergenossenschaften im Wettbewerb
Dr. Markus Algner/Dipl-Hdl. Anja Fritsch/Dr. Richard Reichel, Nürnberg
Die Weine von Winzergenossenschaften genießen in der Öffentlichkeit bisher einen mitunter mäßigen Ruf. Unterstützt wird diese Einschätzung durch zwei Studien von Frick und Dilger, die den Einfluss der Rechtsform eines Weinbaubetriebs auf Qualität und Quantität der Erzeugnisse untersuchen. Danach produzieren Genossenschaften tendenziell große Mengen eher einfacher Weine zu niedrigen Preisen. Allerdings weisen beide Studien theoretische, methodische und weinbaufachliche Mängel auf. Eine Überprüfung der Thesen von Frick und Dilger ergibt, dass Winzergenossenschaften zwar höhere Mengen zu relativ niedrigen Preisen produzieren, dass die Qualität der Genossenschaftsweine aber wesentlich besser ist, als bei Frick und Dilger berichtet. Es ergibt sich eine überdurchschnittliche Preis-Leistungs-Relation der Genossenschaftsweine.
Strukturen genossenschaftlicher Prüfungsverbände
Optimaler Mitgliedernutzen und Grenzen der Größe
Dr. Frank Horst/Dr. Karl-Friedrich Walter, Bonn
Die Diskussion um die optimale Mindestbetriebsgröße von Unternehmen betrifft nicht nur eingetragene Genossenschaften (eG), sondern wird auch auf genossenschaftliche Prüfungsverbände ausgeweitet. Dabei setzt sich in vielen Fällen die Erkenntnis durch, dass allein mit einer Fusion und der damit verbundenen Unternehmensvergrößerung nicht zwingend eine Erhöhung des optimalen Mitgliedernutzens erzielt wird.
Zum konfuzianischen Verständnis des Genossenschaftsgedankens
Professor Dr. Hyeong-Soo Jeon/Dr. Il-Sun Kang/Prof. Dr. Hans-H. Münkner, Marburg
Gibt es globale genossenschaftliche Grundwerte? Lässt sich zwischen westlichen und asiatischen Werten unterscheiden? Sind asiatische Werte ein Erfolgsfaktor für die schnell wachsende Genossenschaftsbewegung in Asien? Sind Werte von einem Land auf ein anderes übertragbar? Antworten auf diese Fragen gibt der folgende Beitrag. Es folgt eine Betrachtung über kulturspezifische Ausprägungen von Kooperation, Individualismus und kooperativem Individualismus. Abschließend wird diskutiert, was deutsche Genossenschaftler aus diesen Überlegungen lernen können.
IFRS für kleine und mittlere Unternehmen sowie Genossenschaften:
Erfolgsmodell oder Kostentreiber?
Professor Dr. Volker H. Peemöller/WP Hans Schmalz, Nürnberg/München
In einer Zeit des Fortschritts und der Globalisierung ist die Antizipation der Veränderung der Rahmenbedingungen in der Zukunft von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Wirtschaft und jedes Einzelnen. Die nachfolgenden Ausführungen analysieren die mit der Diskussion um IAS-KMU, IAS-SME oder IAS-Light verbundenen Überlegungen, Ängste und Sorgen. Sie gehen hierbei im Speziellen auf genossenschaftsspezifische Besonderheiten in dieser Diskussion ein.
Netzwerk, zwischenbetriebliche Kooperation und Genossenschaft –
Entwicklung eines integrativen Begriffsverständnisses
Professor Dr. Dietmar Rößl/Dr. Matthias Fink/Dr. Sascha Kraus, Wien/Oldenburg
Dieser Beitrag widmet sich der Auslotung der Bedeutungsinhalte der drei Begriffe Netzwerk, zwischenbetriebliche Kooperation und Genossenschaft. Die Begriffe werden zuerst ausdifferenziert, um Überlappungen deutlich zu machen und eine typologische Einordnung der verschiedenen Ausprägungen der Genossenschaft zu ermöglichen.