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Quartal 2 2006


Band 56 (2006) - Heft 2


Schwerpunktheft “Wachstum und Wettbewerb”

 

Was wir meinen

Plädoyer für eine Vereinfachung der staatlichen Aufsicht über die Kreditgenossenschaften
Prof. Dr. Ulrich Fehl, Marburg

 

Interview

Wachstum und Wettbewerb bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, einem Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund
Prof. Dr. Volker H. Peemöller, Nürnberg, im Gespräch mit Dr. Matthias Metz, Schwäbisch Hall

 

Abhandlungen

Neues Genossenschaftsrecht: Europäische Anstöße
Prof. Dr. Bernhard Großfeld, Münster

Zusammenfassung

 

Die SCE mit Sitz in Deutschland und die Reform des deutschen Genossenschaftsrechts
Prof. Dr. Dr. h. c. Reiner Schulze/RRef. Matthias Wiese, Münster

Zusammenfassung

 

Chancen der Zukunft aus Potenzialen der Herkunft – Herausforderungen des Zeitgeistes bewältigen
Prof. Dr. Jürgen Steiner, Passau

Zusammenfassung

 

Dualer Bachelor-Studiengang Banking and Finance als bedarfsgerechtes Personalentwicklungsinstrument
Dipl.-Päd. Hilke Anhalt, Hannover

Zusammenfassung

 

Wachstum und Wettbewerb – Analysen und Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften
Dipl.-Betriebsw. (FH) Iris Beuerle, Hamburg

Zusammenfassung

 

Mehr Markt in der Agrarwirtschaft – Herausforderungen und Konsequenzen für die Raiffeisen-Genossenschaften
Manfred Nüssel, Berlin

Zusammenfassung

 

Genossenschaftsbanken im Spannungsfeld von Wachstum und Wettbewerb – die Positionierung der Volksbanken und Raiffeisenbanken
Hans Pfeifer, Düsseldorf

 Zusammenfassung

 

Buchbesprechungen

Dellinger: Genossenschaftsgesetz samt Nebengesetzen, Kommentar
(Prof. Dr. Volker Beuthien, Marburg)

Geschwandtner: Staatliche Aufsicht über das genossenschaftliche Kreditwesen
(Dr. Heinrich Bauer, München)

 

 

Beiträge in wenigen Sätzen

 

Neues Genossenschaftsrecht: Europäische Anstöße
Prof. Dr. Bernhard Großfeld, Münster

Die Einführung der Europäischen Genossenschaft (SCE) und das neue europäische Bilanzrecht (IFRS) setzen unser Genossenschaftsrecht unter Erneuerungsdruck: Deutsche Genossenschaften sollen wettbewerbsfähig sein gegenüber der europäischen Rechtskonkurrenz. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht daher eine ganze Reihe von Änderungen vor. Sie betreffen vor allem den Förderzweck, Sacheinlagen und Mindestkapital. Im Ganzen eine abgewogene, zukunftsweisende Lösung.

 

Die SCE mit Sitz in Deutschland und die Reform des deutschen Genossenschaftsrechts
Prof. Dr. Dr. h. c. Reiner Schulze/RRef. Matthias Wiese, Münster

Das Bundeskabinett hat am 25.01.2006 einen Regierungsentwurf für ein „Gesetz zur Einführung der Europäischen Genossenschaft und zur Änderung des Genossenschaftsrechts“ beschlossen. Neben der Schaffung besonderer Vorschriften für die Europäische Genossenschaft (SCE = Societas Cooperativa Europaea) in Form eines SCE-Ausführungsgesetzes (SCEAG) sieht der Entwurf auch eine Änderung des Genossenschaftsgesetzes in einigen wesentlichen Punkten vor.
Der Beitrag setzt sich sowohl mit der Ausgestaltung der SCE mit Sitz in Deutschland als auch mit den bevorstehenden Änderungen des deutschen Genossenschaftsrechts auseinander und schließt mit einer kritischen Bewertung des Entwurfs. 

 

Chancen der Zukunft aus Potenzialen der Herkunft – Herausforderungen des Zeitgeistes bewältigen
Prof. Dr. Jürgen Steiner, Passau

Der Erfolg von Genossenschaften im Allgemeinen und der von Kreditgenossenschaften im Besonderen ist ein starker Indikator dafür, dass sich diese Rechtsform im Wettbewerb der Unternehmensformen gut behauptet. Dies darf natürlich nicht über ungenutzte bzw. unzureichend genutzte Erfolgspotenziale hinwegtäuschen. Beim vorliegenden Beitrag geht es um drei Ansatzpunkte zur Wahrnehmung entsprechender Verbesserungspotenziale: erstens die Legitimität von Genossenschaften, zweitens den Förderauftrag und drittens die Organisation des Netzwerks „Genossenschaftlicher FinanzVerbund“.

 

Dualer Bachelor-Studiengang Banking and Finance als bedarfsgerechtes Personalentwicklungsinstrument
Dipl.-Päd. Hilke Anhalt, Hannover

In dem schwieriger werdenden Wettbewerbsumfeld sind Kreditgenossenschaften aufgerufen, die Herausforderungen zunehmender Professionalisierung anzunehmen. Insbesondere die aktive, individuelle und ganzheitlich ausgerichtete Kundenberatung sowie steigende Anforderungen im Bereich der Banksteuerung erfordern entsprechende Personalentwicklungsinstrumente. Durch die Integration des dualen Bachelor-Studiengangs „Banking and Finance“ der Berufsakademie für Bankwirtschaft, Hannover, in ihr Bildungsportfolio erhalten Genossenschaftsbanken die Möglichkeit, eine optimale Vorbereitung auf das professionelle Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäft bereitzustellen. Sie bieten hiermit ein auf die Karrierewünsche studierwilliger und leistungsorientierter Nachwuchskräfte ausgerichtetes Bildungsin-strument an, mit dem sie diese Zielgruppe dauerhaft für die Genossenschaftsbanken gewinnen können. Gleichzeitig positionieren sie sich als innovativer Ausbildungspartner in der Konkurrenz zu Mitanbietern.

 

Wachstum und Wettbewerb – Analysen und Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften
Dipl.-Betriebsw. (FH) Iris Beuerle, Hamburg

Durch den Bericht der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften und die Forschungsmodelle im Rahmen des ExWoSt (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau), die in ganz Deutschland laufen, wird derzeit sehr intensiv über Wohnungsgenossenschaften und deren Wettbewerbsfähigkeit diskutiert. Der folgende Beitrag beschreibt im ersten Teil anhand neuester Ergebnisse die Situationsanalyse der Wohnungsgenossenschaften und zeigt im zweiten Teil Perspektiven und Potenziale zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auf.

 

Mehr Markt in der Agrarwirtschaft – Herausforderungen und Konsequenzen für die Raiffeisen-Genossenschaften
Manfred Nüssel, Berlin

Die Raiffeisen-Genossenschaften agieren in einem schwierigen Umfeld, das durch einschneidende Veränderungen gekennzeichnet ist – Öffnung des EU-Agrarmarktes, wachsender internationaler Agrarhandel und die extreme Konzentration der Unternehmensstrukturen, vor allem im Lebensmittelhandel. Diese Entwicklungen beinhalten für die genossenschaftlichen Unternehmen Risiken, aber auch Chancen. Das Risiko liegt darin, dass bei der rasanten Veränderung der Wettbewerbsverhältnisse die eigene Marktposition in Gefahr gerät. Die Chance liegt in der zügigen Konsolidierung der genossenschaftlichen Unternehmensstrukturen, damit auch unter den künftigen Anforderungen der genossenschaftliche Auftrag erfolgreich erfüllt werden kann.

 

Genossenschaftsbanken im Spannungsfeld von Wachstum und Wettbewerb – die Positionierung der Volksbanken und Raiffeisenbanken
Hans Pfeifer, Düsseldorf 

Vor dem Hintergrund zahlreicher und tief greifender Veränderungen des deu