Homepage der ZfgG
| ZEITSCHRIFT FÜR DAS GESAMTE GENOSSENSCHAFTSWESEN |
   
   


Startseite
Probeexemplar
Ordern Sie gleich hier Ihr kostenloses Probeheft >>>
 


Quartal 2 2003

 

Band 53 (2003) - Heft 2

 

Im laufenden Jahr wird wieder ein Schwerpunktheft der ZfgG zusammengestellt. Die im Juni erscheinende Ausgabe widmet sich dem Thema 

„Verbund und Verband im Wandel“. 

Fusionstätigkeiten der letzten Jahre – sowohl auf Genossenschafts- als auch auf Verbandsebene – haben die Frage nach der künftigen Struktur der Verbände aufgeworfen. Zudem stehen die Interpretation der Verbandsaufgaben sowie die Potenziale des genossenschaftlichen Verbundmodells im Mittelpunkt der Diskussion. Wir konnten wieder namhafte Autoren gewinnen, die einen informativen Einblick ermöglichen. Abgerundet wird das Schwerpunktheft durch ein Interview mit Dr. Wülker und Herrn Spanier, beide Mitglieder des Vorstandes des DGRV.

 

Was wir meinen

Wende oder Ende weiterer Fusionen?
Prof. Dr. Volker H. Peemöller, Nürnberg

 

Abhandlungen

Kontinuität und Wandel im genossenschaftlichen Verbundsystem
Prof. Dr. Ulrich Fehl, Marburg

Zusammenfassung

 

Interview

Der Verband im Wandel
Volker H. Peemöller im Gespräch mit Hans-Detlef Wülker und Günter Spanier (DGRV)

 

Abhandlungen

Dezentralisierung statt Fragmentierung - die Zukunft der Genossenschaftsverbände
Klaus Lambert, Frankfurt am Main

Zusammenfassung

 

Die Zukunftsfähigkeit eines kleinen Genossenschaftsverbandes -
Überlegungen am Beispiel des Badischen Genossenschaftsverbandes

Dr. Ansgar Horsthemke, Karlsruhe

Zusammenfassung

 

Vereinbarkeit von Prüfung und Beratung durch den genossenschaftlichen Prüfungsverband
WP/StB Dipl.-Kfm. Günter Spanier, Berlin

Zusammenfassung

 

Die Genossenschaftsbanken und der FinanzVerbund im globalen Wettbewerb
Prof. Dr. Manfred Neumann, Nürnberg

Zusammenfassung

 

Perspektiven und Strategien der Verbundgruppen in Handel und Handwerk
Prof. Dr. Joachim Zentes/Dr. Dirk Morschett, Saarbrücken

 Zusammenfassung

 

ZfgG - Aktuell

Fortentwicklung des sächsischen Genossenschaftsverbandes
ohne Kreditgenossenschaften

Dipl.-Agrar-Ing.-Ökonom Dietmar Berger, Dresden

Expertenkonferenz: “Mittelstandsfinanzierung
und Kreditgenossenschaftenauf dem Wege zu Basel II”

Dipl.-Ing. agr. Markus Hanisch/Holger Blisse, Berlin

Zum 100. Geburtstag von Ludwig Schnorr von Carolsfeld
Prof. Dr. Wolfgang Pelzl, Leipzig

 

Buchbesprechungen

Brazda (Hrsg.): 150 Jahre Volksbanken in Österreich
(Prof. Dr. Steding)

Gabler: Qualitätsmanagement bei Kreditgenossenschaften
(Prof. Dr. Kramer)

Gräfer/Beike/Scheld: Finanzierung
(Dipl.-Kfm. Weller)

Meyer: Kunden-Bilanzanalyse der Kreditinstitute
(Dr. Finsterer)

Steder: Genossenschaftshandbuch
(RRef. Förstner-Reichstein)

Strommer/Strommer: Im Vertrauen auf die Macht der Hausfrau
(Dr. Schmale)

 

 

Beiträge in wenigen Sätzen

 

Kontinuität und Wandel im genossenschaftlichen Verbundsystem
Prof. Dr. Ulrich Fehl, Marburg

Das genossenschaftliche Verbundsystem im weitesten Sinne – also unter Einschluss der Verbände – wird in grundlegender Weise durch das Subsidiaritätsprinzip bestimmt. An dieser regulativen Idee sollte auch dann festgehalten werden, wenn es gilt, angemessen auf Veränderungen zu reagieren. Solche Veränderungen ergeben sich letztlich durch die Wettbewerbsprozesse in den für die Genossenschaften relevanten Märkten. Sie zwingen zu einer Umsetzung des Subsidiaritätsprinzips in einer Weise, die den neuen Umständen adäquat ist.

 

Dezentralisierung statt Fragmentierung - die Zukunft der Genossenschaftsverbände
Klaus Lambert, Frankfurt am Main

Der Prozess zur "Bündelung der Kräfte "im genossenschaftlichen Verbund führt auf der Primärstufe bei sinkender Mitgliederzahl zur Entstehung immer größerer, hochkomplexer Genossenschaften. Die Genossenschaftsverbände stehen vor der Herausforderung, sich entsprechend der daraus resultierenden Anforderungen optimal aufzustellen. Die Zwänge zur Aufwandsminderung bei gleichzeitig notwendigen Investitionen zur Qualitätssteigerung und -sicherung legen den Gedanken an eine Neustrukturierung der Verbändelandschaft nahe.

 

Die Zukunftsfähigkeit eines kleinen Genossenschaftsverbandes -
Überlegungen am Beispiel des Badischen Genossenschaftsverbandes

Dr. Ansgar Horsthemke, Karlsruhe

Der Beitrag befasst sich mit der Fragestellung inwieweit ein kleiner Regionalverband auch künftig den Mitgliederanforderungen nach Prüfung, Beratung, Betreuung und Schulung gerecht werden kann. Basierend auf einer Mitgliederbefragung werden Anforderungen an das erwartete Leistungsspektrum erarbeitet. Darauf aufbauend werden die Maßnahmen und die Neuausrichtung der Dienstleistungen des Badischen Genossenschaftsverbandes vorgestellt, mit deren Hilfe die Zukunftsfähigkeit gesichert werden soll.

 

Vereinbarkeit von Prüfung und Beratung durch den genossenschaftlichen Prüfungsverband
WP/StB Dipl.-Kfm. Günter Spanier, Berlin

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen  wird in einer Beratungstätigkeit des Abschlussprüfers ein erhebliches Gefährdungspotenzial für die Unabhängigkeit und damit für die Prüfungsqualität gesehen und deshalb ein generelles Beratungsverbot für den Abschlussprüfer gefordert. Der Autor untersucht, inwieweit solche Forderungen sachlich gerechtfertigt und gesetzliche Anpassungen in Deutschland tatsächlich erforderlich sind. Schließlich könnten auch die genossenschaftlichen Prüfungsverbände, die traditionell neben der Prüfung auch die Betreuung und Beratung ihrer Mitgliedsgenossenschaften wahrzunehmen haben, hiervon betroffen sein.

 

Die Genossenschaftsbanken und der FinanzVerbund im globalen Wettbewerb
Prof. Dr. Manfred Neumann, Nürnberg

Als Universalbanken stehen die Kreditgenossenschaften und ihre Zentralbanken im Wettbewerb mit den privaten Kreditbanken und den Sparkassen. Gesunkene Marktanteile der Genossenschaftsbanken stellen eine gravierende Herausforderung dar. Gegenstand des Beitrags ist eine Analyse der Ursachen für diese Entwicklung und das Herausarbeiten strategischer Alternativen insbesondere im vertikalen Verbund.

 

Perspektiven und Strategien der Verbundgruppen in Handel und Handwerk
Prof. Dr. Joachim Zentes/Dr. Dirk Morschett, Saarbrücken

Kooperationssysteme haben in der Wirtschaft, insbesondere in Handel und Handwerk, eine lange Tradition. Das Institut für Handel und Internationales Marketing hat in Zusammenarbeit mit der Internationalen Betriebs Beratung (IBB) im Auftrag des Zentralverbands Gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) die teilweise erheblichen strukturellen und strategischen Veränderungen verschiedener Kooperationstypen analysiert. Im vorliegenden Beitrag werden – u. a. auf der Basis dieser Studie – ausgewählte Entwicklungsperspektiven der Verbundgruppen aufgezeigt.

 
 
Sitemap         
 
ZfgG © 2010
 
Impressum