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Quartal 4 2002


Band 52 (2002) - Heft 4

 

Was wir meinen

Genossenschaften im Kreuzfeuer der Schweizer Presse
(Prof. Dr. Robert Purtschert, Fribourg)

 

Sektorenanalyse

Einkaufsgenossenschaften des Handels
Prof. Dr. Robert Purtschert, Fribourg

 

Abhandlungen

Qualitätsmanagement als Möglichkeit zur Erfüllung des Förderungsauftrages von Kreditgenossenschaften
Dr. Reinhard Gabler, Nürnberg

Zusammenfassung

 

Der genossenschaftliche Sozialverein Karl Geilers -
ein Gebilde mit Chancen bei einer Reform des GenG?

Prof. Dr. Rolf Steding, Potsdam

 Zusammenfassung

 

Personalia

Günther Ringle zum 65. Geburtstag
(Prof. Dr. Dr. h.c.Ernst-Bernd Blümle, Fribourg)

Robert Purtschert zum 60. Geburtstag
(Prof. Dr. Hans-H. Münkner, Marburg)

In memoriam Reinhold Henzler
(Prof. Dr. Günther Ringle, Hamburg)

 

Entwicklung des Genossenschaftsrechts

Übersicht über die Rechtsprechung zum GenG des Jahres 2001
RRef. Heike Förstner-Reichstein, Nürnberg

 

Chronik

1. Berliner Genossenschaftssymposium
(Dipl.-Kfm. Markus R. Algner, Nürnberg)

 

Bibliographie

Bibliographie des Genossenschaftswesens
Cand. rer. pol. Bettina Hilkenbach, Nürnberg

 

Buchbesprechung

Hettrich/Pöhlmann/Gräser/Röhrich: Genossenschaftsgesetz
(RRef. Förstner-Reichstein)

 

 

Beiträge in wenigen Sätzen

Qualitätsmanagement als Möglichkeit zur Erfüllung des Förderungsauftrages von Kreditgenossenschaften
Dr. Reinhard Gabler, Nürnberg

Kaum ein anderes betriebswirtschaftliches Problem erfährt heute in Wissenschaft und Praxis eine ähnlich intensive Diskussion wie die Frage der Messung und Steuerung von Qualität im Unternehmen. Ein besonders komplexes Erkenntnisobjekt stellen dabei Kreditgenossenschaften dar: Denn ihr vom Genossenschaftsgesetz vorgegebener Förderungsauftrag wirft die Frage auf, ob die Genossenschaftsbank durch die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems und die damit erreichte Ausrichtung auf die Erzielung bestmöglicher Leistungsqualität dieser gesetzlichen Verpflichtung besser gerecht werden kann.

 

Der genossenschaftliche Sozialverein Karl Geilers -
ein Gebilde mit Chancen bei einer Reform des GenG?

Prof. Dr. Rolf Steding, Potsdam

Die Genossenschaftsfrage wurde in der Vergangenheit keineswegs nur von „Insidern“, sondern hin und wieder auch von „Outsidern“ thematisiert. Ein Beispiel dafür war Karl Geiler, der - als angesehener Wirtschaftsjurist - auch der Genossenschaft ein besonderes Augenmerk widmete. Er plädierte dafür, die Rechtsform der eG auf unternehmerische Gebilde zu erstrecken, die nicht der vom Gesetzgeber im GenG vorgenommenen Typenbeschränkung unterfallen, jedoch genossenschaftlich verfasst sind. Am deutlichsten wird das an dem von Geiler vorgeschlagenen genossenschaftlichen Sozialverein. Damit sind Fragen der Struktur der genossenschaftlichen Rechtsform und des Rechtsbegriffs der Genossenschaft aufgeworfen, die auch aus aktuellen Beweggründen bei einer Reform des GenG einer Beantwortung bedürfen.

 
 
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