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Quartal 2 2000


Band 50 (2000) - Heft 2

 

Was wir meinen

Risikomanagement für Genossenschaften
(Prof. Dr. Volker H. Peemöller, Nürnberg)

 

Abhandlungen

Der Genossenschaftsgedanke im "funktionalen Staat".  Beitrag zu einem politischen Entwurf
Dr. Christian Roßkopf, Speyer

Zusammenfassung

 

"Das Aufsichtsratsmitglied – Ein Handbuch für seine  Aufgaben, Rechte und Pflichten" Kommentar zu Erich Potthoff und Karl Trescher
Prof. Dr. Rolf Steding, Potsdam

  Zusammenfassung

Entscheidungstatbestände und Besonderheiten bei der Gründung einer Genossenschaft in der Softwarebranche
Dipl.-Kfm. Jochen Holzner/Dr. Wolfgang Vogel, Nürnberg

  Zusammenfassung

 

Die Gründung von "New Generation of Co-operatives" und das deutsche Genossenschaftsrecht. Ein Kommentar zu Klaus Drescher und  Ulrike Ratjen
RA Dr. Bernd Bode, Hannover

 Zusammenfassung

 

Personalia

Univ.-Prof. Dr. Volker H. Peemöller – 60 Jahre jung
(Prof. Dr. Wolfgang Eisele, Hohenheim)

 

Neues aus der Wissenschaft

Zusammenstellung der genossenschaftlichen Dissertationen und Diplomarbeiten an den Forschungsinstituten
(Dipl.-Kfm. Heino Weller, Nürnberg)

 

Genossenschaftliche Chronik

"Reform der französischen Sparkassenorganisation – auf dem Weg zur Genossenschaft"
(Prof. Dr. Johann Brazda/Dr. Robert Schediwy, Wien)

30 Jahre AGI
(Dipl.-Volksw. Eckart Henningsen, Frankfurt am Main)

 

Rechtsprechung

Schadensersatzansprüche der Genossenschaft gegen Vorstandsmitglieder
Wiss. Ass. Julia Ludwig, Eichstätt

 

 Buchbesprechungen

 

 

Beiträge in wenigen Sätzen

 

Der Genossenschaftsgedanke im "funktionalen Staat"
Dr. jur. Christian Roßkopf

Der "funktionale Staat" im Sinne von Carl Böhret steht für eine neue Aufgabenverteilung zwischen staatlichen und privaten Einrichtungen. Hierzu werden zahlreiche Vorschläge in der Gesellschaft diskutiert. Die Genossenschaft als gemeinschaftliche Institution bietet ihren Mitgliedern unter bestimmten Voraussetzungen in besonderer Weise die Möglichkeit, bisher staatlich angebotene Leistungen selbstbestimmt zu erbringen. Der institutionelle Rahmen ist dabei aber durch staatliche Autorität vorzugeben; Selbsthilfe und Staatshilfe müssen sich gegenseitig ergänzen.

 

"Das Aufsichtsratsmitglied – Ein Handbuch für seine Aufgaben, Rechte und Pflichten"
Kommentar zu Erich Potthoff und Karl Trescher

Prof. Dr. Rolf Steding

Nach schweren Unternehmensschieflagen steht neben dem Jahresabschlussprüfer auch der Aufsichtsrat als internes Überwachungsorgan in der Diskussion. Die Kritik beschränkt sich dabei nicht auf bestimmte Rechtsformen – sie trifft den Aufsichtsrat einer Kapitalgesellschaft wie den einer Genossenschaft. Potthoff/Trescher zeigen in ihrem Standardwerk praxisorientiert die Rechte und Pflichten der Aufsichtsratsarbeit. Die Ausführungen sind dabei rechtsformübergreifend angelegt.


Entscheidungstatbestände und Besonderheiten bei der Gründung einer Genossenschaft in der Softwarebranche
Dipl.-Kfm. Jochen Holzner/Dr. Wolfgang Vogel

Am Beispiel der SOFTWARE RING eG wird die Eignung dieser Rechtsform für die Software-Branche veranschaulicht. Nach der Darstellung der Gründungsphase folgt die Einordnung des Unternehmens in die genossenschaftliche Typologie anhand betriebswirtschaftlicher Kriterien. Den Kern des Beitrags bildet die Darlegung spezifischer Problematiken der Softwarebranche und die Diskussion der branchenspezifischen Entscheidungstatbestände, welche eine tragende Rolle bei der genossenschaftlichen Rechtsformwahl gespielt haben. Hierbei wird eingegangen auf die Eignung der "eG" für ein solches Kooperations- und Know-how-Netzwerk in der Softwarebranche.

 
 
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