Quartal 2 1999
Band 49 (1999) - Heft 2
Was wir meinen
Zur Situation der Genossenschaften in der Welt des globalen Wettbewerbs
(Prof. Dr. Ulrich Fehl, Marburg)
Abhandlungen
Produktivgenossenschaften in Deutschland - zur Vielfalt einer umstrittenen Unternehmensform
Dr. Burghard Flieger, Freiburg
Zusammenfassung
Strategische Personalentwicklung in Genossenschaften
Dr. Gunda Neubauer, Stuttgart
Zusammenfassung
Konsum im Wandel - Wege und Perspektiven ostdeutscher Konsumgenossenschaften.
Kommentar zu Lutz Laschewski und Andreas Schulze
a.o. Prof. Dr. Johann Brazda und Dr. Robert Schediwy, Wien
Zusammenfassung
Prüfungswesen
Weiterentwicklung der Internen Revision im Bankbereich
Dipl.-Kfm. Hans Finsterer, Nürnberg
Diskussionsforum
Die Eigentumsorientierung bei Wohnungsgenossenschaften - Hintergründe und Perspektiven
Die Eigentumsfrage - ein kontroverses Dauerthema bei
(Wohnungs-) Genossenschaften ?
Dr. Ingrid Schmale, Köln
Der § 17 Eigenheimzulagengesetz - seine Entstehung und Wirkung für die Wohnungsbaugenossenschaften
Dipl.-Psych. Thomas Schaefers, Köln
Länderbericht
Mitgliederdemokratie in schweizerischen Großunternehmen
Dr. Hans Vettiger, Fribourg
Neues aus der Wissenschaft
Zusammenstellung der genossenschaftlichen Dissertationen und Diplomarbeiten an den Forschungsinstituten
Dipl.-Kffr. Ursula Leinemann, Nürnberg
Genossenschaftliche Chronik
Tagung: "Gründung von Spareinrichtungen - Chance für den genossenschaftlichen Wohnungsbau oder Klotz am Bein ?"
(Dr. Sonja Menzel, Leipzig)
Buchbesprechungen
Beiträge in wenigen Sätzen
Weiterentwicklung der Internen Revision im Bankbereich
(Dipl.-Kfm. Hans Finsterer)
Ziel einer Weiterentwicklung der Internen Revision von Kreditinstituten ist eine Stärkung der Steuerungs- und Kontrollmechanismen. Die vom BAKred angekündigte Überarbeitung der Verlautbarung über die Ausgestaltung der Internen Revision berücksichtigt ausdrücklich das Konsultationspapier "Framework for the Evaluation of Internal Control Systems". Es enthält 14 Empfehlungen für die Beurteilung interner Kontrollsysteme. Die Kreditgenossenschaften sind von den anstehenden Neuerungen erheblich betroffen.
Produktivgenossenschaften in Deutschland - zur Vielfalt einer umstrittenen Unternehmensform
(Dr. Burghard Flieger)
In der Bundesrepublik Deutschland bestehen derzeit elf Typen produktivgenossenschaftlicher Betriebe, die sich in die klassischen Produktivgenossenschaften, die konsequenten Beteiligungsunternehmen und die Selbstverwaltungsbetriebe unterteilen. Ihre Gründung erfolgte auf der Basis unterschiedlichster Werte und historischer Prägung. Die bisher sehr einseitige Sichtweise von Produktivgenossenschaften, die sich entweder auf deren Scheitern oder Transformation richtete, relativiert sich unter dem Blickwinkel des OPPENHEIMERschen Transformationsgesetzes deutlich.
Strategische Personalentwicklung in Genossenschaften
(Dr. Gunda Neubauer)
Unter strategischer Personalentwicklung werden Handlungsanleitungen und Entscheidungsregeln verstanden, die der Erschließung, Aktivierung und Sicherung zentraler personalbezogener Leistungspotentiale eines Unternehmens dienen. Voraussetzung für strategische Personalentwicklung ist die Analyse genossenschaftsspezifischer interner und externer Einflußfaktoren. Abgeleitet aus den verschiedenen Einflußfaktoren, werden die Ziele und Strategien genossenschaftlicher Personalentwicklung vorgestellt. Anhand eines Beispieles wird exemplarisch gezeigt, wie eine Strategie in Genossenschaften umgesetzt werden kann.